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Realistische Notfalldarstellung (RND)

Die Notfalldarstellung, Realistische Notfalldarstellung (RND), Realistische Unfalldarstellung (RUD)
oder auch Realistische Unfall- und Notfall-Darstellung (RUND)
ist ein spezifischer Aufgabenbereich im Rahmen des Katastrophenschutzes,
des Zivilschutzes, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizeiarbeit.

Die Notfalldarstellung wird von vielen Hilfsorganisationen,
wie zum Beispiel dem Deutschen Roten Kreuz,dem Malteser Hilfsdienst,
der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft oder der Johanniter-Unfall-Hilfe durchgeführt,
wobei im Deutschen Roten Kreuz diese Aufgabe oft vom Jugendrotkreuz übernommen wird.

Ziel der Notfalldarstellung ist es, Einsatzkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung
und ihren regelmäßigen Übungen möglichst realitätsnah den Ernstfall
„am Menschen“ trainieren zu lassen, nach dem Motto
„Wissensvermittlung durch Selbsterfahrung“.

Die Ursprünge der Notfalldarstellung sind bereits im Ersten Weltkrieg zu finden.
Die britische Armee engagierte Berufsschauspieler,
um Armee-Sanitäter auf den Anblick schwerer Verletzungen vorzubereiten.

Das Schminken von Wunden und Verletzungen
ist einer der wesentlichen Bestandteile der Notfalldarstellung.
Dabei werden mit Theaterschminke realitätsnahe Verwundungen etc. modelliert.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Notfalldarstellung ist das Darstellen.
Hier werden Verletzungen und Krankheiten geschauspielert.
Dazu gehört besonders die Reaktion auf die Helfer.
So muss ein Darsteller wissen wie er auf eine bestimmte Aktion des Helfers zu reagieren hat.
Darum ist es bei vielen Verletzungen unumgänglich Erfahrene Darsteller und keine ‚Neulinge’ einzusetzen.
Liegt der Schwerpunkt einer Übung auf der medizinischen Versorgung der Darsteller,
sind medizinische Kenntnisse eine wichtige Voraussetzung für den Darsteller.
Aber auch das Spielen von Betroffenen, also nicht Verletzten Personen, ist teil der Darstellung.
Da diese Personen selten bzw. wenig geschminkt werden,
 ist das Schauspielerische Können hier umso wichtiger.

Zur Darstellung von bestimmten Fallbeispielen ist auch der Gebrauch von Requisiten unerlässlich.
Dazu zählen zum Beispiel Messer bei Schnitt- oder Stichwunden,
Glasscherben oder auch Blindenbinden beim Darstellen von blinden Personen.
Es handelt sich dabei um spezielle Theaterartikel, da die Gefahr einer echten Verletzung viel zu hoch wäre.

Spezialeffekte gehören nicht zur Notfalldarstellung.
Die Gefahr, dass sich jemand wirklich verletzt ist viel zu hoch.
Auch sind die notwendigen Mittel häufig nicht verfügbar.
Bei der Notfalldarstellung kommt es nur auf den Notfall selbst und die Handlung an,
aber nicht auf ein actionreiches Geschehen.

 


Achtung

Wenn Sie hier nun weiter klicken, werden Sie Bilder von Wunden sehen.
Keine Angst, es ist alles nur geschminkt.
Aber manche Menschen sollten sich es nochmal überlegen, ob sie sich das wirklich zutrauen.

Es ist Ihre Entscheidung.

"Und ich will es doch sehen"




"Wolffchen" "Lutz Wolff"

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oder meldet sie mir per eMail.